Binding sagt Danke

Foto: Radeberger Gruppe KG, Binding Brauerei
Foto: Radeberger Gruppe KG, Binding Brauerei

Zum ersten Mal seit 20 Jahren öffnet Binding seine Tore für ein großes Fest. Das 145-jährige Bestehen der Traditionsbrauerei wird am Samstag mit einem bunten Bühneprogramm, einem Brauereirundgang und natürlich literweise Bier zu familienfreundlichen Preisen zelebriert.

„145 Jahre Binding. Wir sagen Danke“ – so lautet das Motto des großen Brauereihoffests der Traditionsbrauerei am 1. August auf dem Sachsenhäuser Berg. Von morgens bis in die Nacht sollen die Feierlichkeiten zum 145-jährigen Bestehen dauern, und jede Stunde wartet ein anderes Highlight auf die Besucher: Für das Bühnenprogramm hat man etliche Frankfurter Originale engagiert – von Bäppi La Belle bis hin zu den Rodgau Monotones.

Geöffnet ist der Hof ab 10 Uhr; hier startet bereits das Kinderprogramm. Der offizielle Startschuss fällt um 11.55 Uhr mit einem Hammerschlag: Oberbürgermeister Peter Feldmann wird gemeinsam mit dem Binding-Vorstand Otto Völker das erste Fass anstechen, das mit dem imposanten Binding-Pferdegespann angeliefert wird. Der Clou: Diese erste Fass wird, so lange der Vorrat reicht, anschließend an Besucher ab 16 Jahren als Freibier ausgeschenkt.

Highlights des Unterhaltungsprogramms

Rund 12 Stunden Live-Programm gibt es auf der Binding Bühne auf dem Brauereihof. Musikalisch wird es etwa mit dem 94-köpfigen Männerchor der Frankfurter Polizei (14.20 Uhr), der Brassband Mobiles Einsatzkommando MEK (11 Uhr) oder den Rodgau Momotones (18 Uhr), die auch einige Lieder von ihrem neuen Album spielen werden. Witzig geht es mit den Spaßmachern der Frankfurter Klasse (13.30 Uhr) oder natürlich Bäppi La Belle weiter, der einmal mit seinem Kollegen Mario Steffen auftritt (14.30 Uhr), und später noch solo ein paar hessische Lieder zum besten gibt (18.15 Uhr). Ab 20 Uhr wird schließlich das Tanzbein geschwungen – auf der Binding Bühne mit der Urban Club Band des Gibson, in der Verladehalle mit FFH-Moderator und DJ Felix Moese und den Smith-Brüdern.

Für den kompletten Programmplan mit sämtlichen Highlights bitte hier klicken.

Auch ansonsten können Besucher auch dem Fest viel erleben, zum Beispiel ein Bierquiz oder Bierdosenwerfen. Und selbstverständlich steht auch die Brauerei selbst zur Besichtigung offen – an allen wichtigen Stellen beantworten die Angestellten gern alle Fragen rund um das spannende Handwerk.

Preise und Anreise

Der Eintritt ist umsonst, Bier und Softdrinks gibt es den ganzen Tag zum Freundschaftspreis: 3 Euro für einen halben Liter kostet der Gerstensaft, alkoholfreie Getränke nur 2 Euro. Damit alle Besucher das Bier frisch vom Fass genießen können, werden 52 Zapfhähne im Betrieb sein. Dass die Bestände dabei zur Neige gehen könnten, ist nicht zu erwarten. „Wir haben genug Reserven angelegt und hoffen, dass so viele Menschen wir möglich den Weg auf den Sachsenhäuser Berg finden“, so Vorstand Otto Völker.

Weil Biertrinken und Autofahren keine gute Mischung ist, werden die Besucher des Festes aufgefordert, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Direkt vor der Tür der Brauerei hält etwa der Bus 36, der sowohl über die Konstablerwache als auch den Lokalbahnhof fährt. Um dem erwarteten Besucheransturm gerecht zu werden, wurde extra die Taktung erhöht – der Bus fährt also häufiger als normal.

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